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Wolfgang und Heike Hohlbein

Silberhorn

  • Autor:Wolfgang und Heike Hohlbein
  • Titel: Silberhorn
  • Serie:
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:08 Juni 2012
  • Preis:9,99 EUR

 
»Silberhorn« von Wolfgang und Heike Hohlbein


Besprochen von:
 
Leseratte
Deine Wertung:
(2.5)

 
 
Da ich vor vielen Jahren die Märchenmond Reihe regelrecht verschlungen habe, war für mich klar, dass ich auch „Silberhorn“ lesen werde. Soll es doch im weitesten Sinne eine Fortsetzung der Reihe sein.

Samiha landet, nachdem sie von vielen Schulen und Internaten geflogen ist auf der Unicorn Heights. Diese Schule ist die letzte Chance für Samiha doch noch einen Abschluss zu bekommen. Sie ist alles andere als begeistert davon und zeigt das auch sehr deutlich.
Als der Direktor sie in der Schule herum führt und ihr auch den Pferdestall zeigt, ist Samiha wenig interessiert, hat sie doch mit Pferden so gar nichts am Hut. Doch warum sieht sie plötzlich in dem weißen Hengst Star ein Einhorn? Auch sonst scheinen in der Schule merkwürdige Dinge vorzugehen und was hat es mit den vielen Gemälden auf sich, die überall in der Schule hängen?

Über Wolfgang und Heike Hohlbein brauche ich wohl nichts zu schreiben, sind die beiden und Herr Hohlbein auch für sich alleine doch sicher den meisten Menschen bekannt.

Ich hatte mich sehr auf die Lektüre von „Silberhorn“ gefreut, eben weil ich Märchenmond geliebt habe. Allerdings war ich diesbezüglich eher enttäuscht. Denn von einer Fortsetzung kann man nicht wirklich reden. Was natürlich nicht schlimm sein muss, wenn die Geschichte dennoch spannend und gutgeschrieben ist. Aber auch das ist bei „Silberhorn“ eher nicht der Fall.

Die Grundidee fand ich toll, die Umsetzung nicht so ganz. Die Charaktere haben mich stellenweise genervt, auch wenn sie meist relativ realistisch dargestellt wurden. Was mich gestört hat, war die Tatsache, dass Samiha eigentlich mit Pferden nichts am Hut hat, dann aber plötzlich eine perfekte Reiterin ist. Wie sich jemand innerhalb so kurzer Zeit vom Pferdefeind zum Pferdeliebhaber wandeln kann war mir einfach zu unlogisch und zu weit hergeholt.

Auch sonst ist die Geschichte sehr verwirrend und so einiges wird auch am Schluss nicht aufgeklärt. Viele Fragen bleiben einfach offen und man steht als Leser recht ratlos da. Mehrfach wollte ich das Buch abbrechen, aber ich hasse es Bücher nicht zu Ende zu lesen. Also hab ich es immer mal wieder eine Weile zur Seite gelegt und mich dann mehr oder weniger gezwungen weiterzulesen. Das letzte Drittel war dann doch noch spannender als der Anfang, aber alles in allem hat mich das Buch leider nicht überzeugt. Gut möglich, dass es einfach daran liegt, dass ich „mehr Märchenmond“ erwartet habe und mir die Geschichte ohne diese Erwartungen besser gefallen hätte. Wobei das auch nichts an der Tatsache geändert hätte, dass vieles unlogisch und verwirrend für mich war.

Schade, eigentlich hätte „Silberhorn“ ein richtig tolles Buch werden können, die Idee mit den Bildern die das Tor zu einer anderen Welt bilden fand ich richtig toll, aber leider verzettelt sich das Autorenduo doch sehr.

Mehr als 2,5 Sterne kann ich leider nicht vergeben, auch wenn es mir in der Seele wehtut, da ich wie gesagt ein großer Fan der Märchenmond Reihe bin.
 
 
 


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