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Heather Anastasiu

Secrets - Ich lebe: Roman

  • Autor:Heather Anastasiu
  • Titel: Secrets - Ich lebe: Roman
  • Serie:
  • Genre:
  • Einband:Ebook
  • Verlag:Blanvalet Taschenbuch Verlag
  • Datum:19 September 2016
  • Preis: EUR

 
»Secrets - Ich lebe: Roman« von Heather Anastasiu


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(3.5)

 
 
Zoe ist der Gemeinschaft entkommen. Doch das Leben an der Oberfläche ist schwer, weil Zoe Allergien gegen alles entwickelt. Zudem ist ihr ihre Gabe irgendwie im Weg. Zoe kann sie nicht kontrollieren und richtet mehr Schaden als Nutzen an. Und dann ist da ja auch noch die Kanzlerin der Gemeinschaft – sie tut alles, um die Rebellen zu vernichten und schreckt auch vor Intrigen nicht zurück.

Ich hätte wohl den ersten Band noch einmal lesen sollen, bevor ich mich an diesen hier gemacht habe. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, weil ich schon wieder zu viel vergessen hatte. Doch ich habe mich dann schnell eingelesen und die Handlung nahm mich mit. Zoe und Adrien kommen sich näher, jedenfalls bis zu einem gewissen Punkt. Dann zieht sich Adrien zurück und Zoe ist schwer enttäuscht. Als sie den wahren Grund erfährt ist sie überrascht – und mit ihr der Leser. Damit hätte ich nicht gerechnet, zu gekonnt verwischt die Autorin die Spuren, die mich darauf hätten bringen können.

Im Großen und Ganzen besteht das Buch aus viel Kampf. Scheinbar aussichtslose Situationen werden gemeistert und oft habe ich gedacht – wie besteht jetzt unsere Heldin hier? Denn Zoe wird zur Heldin stilisiert. Das Buch dreht sich fast nur noch um sie, was das Ganze etwas eintönig macht. Mir haben in Band 1 die vielen Gaben der anderen sehr gut gefallen. Diese sind zwar hier auch wieder Inhalt, aber eher am Rande. Auch die Schwangerschaft einer der Mädchen wird leider nur am Rande berührt.

Sehr gut gefiel mir die Wandlung der 4 Regulatoren in denkende Wesen und auch die Intrige, die die Kanzlerin schmiedet. Das Ende ist unerwartet und macht traurig. Aber es gibt ja noch eine Fortsetzung „Secrets – Ich gebe nicht auf“, die eine Wendung bringen könnte.

Fazit: Ein wenig mehr Tiefgang hätte ich mir gewünscht und ein wenig mehr von den anderen Menschen der Oberflächenbewohner. Raum wäre genug gewesen. Das Buch endet wieder mit einem fiesen Cliffhanger, der neugierig auf den finalen Teil macht.
 
 
 


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