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Ben Aaronovitch

Die Flüsse von London 1
Die Flüsse von London

  • Autor:Ben Aaronovitch
  • Titel: Die Flüsse von London
  • Serie:Die Flüsse von London 1
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Deutscher Taschenbuch Verlag
  • Datum:01 Januar 2012
  • Preis:9,95 EUR

 
»Die Flüsse von London« (Die Flüsse von London 1) von Ben Aaronovitch


Besprochen von:
 
Leseratte
Deine Wertung:
(4)

 
 
Ben Aaronovitchs Buch „Die Flüsse von London“ hat mich mehrmals überrascht. Aufgrund des Klappentextes und des Covers ging ich davon aus, dass die Geschichte im England des 18. oder 19. Jahrhunderts spielt, doch weit gefehlt. Peter Grants Geisterjagt findet heutzutage statt. Das hat dem Lesevergnügen jedoch keinen Abbruch getan, im Gegenteil ich war positiv überrascht.


Peter Grant, Sohn einer nigerianischen Mutter und eines englischen Vaters, ist gerade mit der Ausbildung zum Constable fertig geworden. Eigentlich soll er einen langweiligen Schreibtischposten erhalten, worüber er alles andere als erfreut ist.
Doch als er nachts auf Detective Chief Inspector Thomas Nightingale trifft geht Peters Karriere plötzlich einen ganz anderen Weg. Nightingale setzt durch, dass Peter ihm unterstellt wird und auf einmal ist Peter der erste Zauberlehrling seit 50 Jahren. Anfangs mehr als skeptisch lässt sich Peter auf Zaubersprüche und Lateinstunden ein.
Mehrere Morde halten Peter und Nightingale auf Trab und auch der Streit zwischen Themsegott und Themsegöttin macht Peters Arbeit nicht einfacher…..


Ich finde die Flüsse von London ist ein sehr gelungenes Buch und ein guter Start zu einer Serie über Constable Peter Grant und Detective Chief Inspector Thomas Nightingale. Ben Aaronovitch schreibt flüssig in einem eher lockeren Stil. Die Geschichte wird in der Ich-Form erzählt und zwar aus Sicht von Peter. Teilweise ist die Ausdruckweise sehr flapsig, aber da das meiner Meinung nach zu der Person Peter passt stört mich das in keiner Weise.
Manche Personen hätten etwas ausführlicher beschrieben werden können, so z. B. die Haushälterin Molly, aber vielleicht kommt das ja noch im nächsten Band.
Die häufig zu lesenden Parallelen und Vergleiche zu Harry Potter kann ich absolut nicht nachvollziehen, für mich gibt es da so gut wie keine Gemeinsamkeiten. Klar beide Geschichten spielen, mehr oder weniger, in London und es ist Magie und Zauber mit im Spiel, auch, dass es ein paar Tote gibt mag noch ähnlich sein, doch das war es auch schon mit den Gemeinsamkeiten.
Die Flüsse von London mag teilweise für manch Zartbesaiteten zu brutal sein, mich allerdings hat das Buch nicht zum Fürchten gebracht.

Alles in allem ein gutes Buch mit einer spannenden Geschichte. Wer britischen Humor mag und nicht gerade auf der Suche nach hochgeistiger Literatur ist macht mit Ben Aaronovitchs Buch sicher nichts verkehrt. Ich persönlich freue mich schon auf Band 2.
 
 
 


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