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Lisa McMann

Cryer's Cross

  • Autor:Lisa McMann
  • Titel: Cryer's Cross
  • Serie:
  • Genre:Horror
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Bastei Lübbe (Baumhaus)
  • Datum:12 Oktober 2012
  • Preis:12,99 EUR

 
»Cryer's Cross« von Lisa McMann


Besprochen von:
 
Majora
Deine Wertung:
(3)

 
 
Kendall leidet unter Zwangsneurosen, die sie eigentlich gut im Griff hat. Doch seit ihre Klassenkameradin Tiffanie verschwunden ist, werden diese wieder schlimmer. Als dann das Auto ihres Freundes Nico gefunden wird, er selbst aber wie vom Erdboden verschluckt ist, bricht für sie eine Welt zusammen. Nach und nach stellt Kendall fest, dass es viele Gemeinsamkeiten zwischen Nico und Tiffanie gibt. Die Polizei vermutet inzwischen, dass die beiden durchgebrannt sind, doch die leisen Stimmen, die Kendall in der Schule immer wieder hört sagen etwas anderes. Kann sie diesen Stimmen jedoch vertrauen?


Meine Meinung

Cyer´s Cross ist eine oberflächliche Geschichte, man könnte fünf Seiten überspringen, ohne etwas Wichtiges zu verpassen. Im Grunde geht es in der Geschichte nur um die Beziehung zwischen Kendall, Jacián und Nico, wobei Nico im Laufe der Geschichte verschwindet und Kendall bis zum Schluss hofft ihn lebend wieder zu finden. Kendall hat eigentlich einen interessanten Charakter, sie muss auf dem Hof ihrer Eltern mithelfen, spielt Fußball und möchte singen und tanzen lernen. Die Zwangsneurosen unter denen sie angeblich leidet, fallen nicht sehr auf. Vor dem Unterricht muss sie alle Tische zurechtrücken und die Gardinen überprüfen, das hat keinen großen Einfluss auf die Story. Leider bleiben weitere Einblicke in ihr Inneres aus. Jacián lernt man ebenfalls nicht richtig kennen, er ist verschlossen und zeigt keine wirklichen Gefühle, dadurch entsteht keine Verbindung zu ihm. Da er immer wieder sehr gemein zu Kendall ist, wird er noch unsympathischer. Die restlichen Charaktere, die im Buch vorkommen, lernt man nicht genau kennen, da diese nur Kurzauftritte haben. Der Schreibstil von Lisa Mcmann ist außergewöhnlich. Während der ersten Seiten hat man den Eindruck die Geschichte wäre in der Ich-Form geschrieben, doch sobald man weiter gelesen hat, sticht die Erzählersicht immer mehr hervor. Mich hat es nicht gestört, es war einfach nur etwas gewöhnungsbedürftig. Ich hatte mit einem Mysterythriller gerechnet, doch leider handelt es sich um einen Jugendroman mit einem kleinen Touch von Mystery und Thriller. Die Geschichte plätschert so dahin, erst auf den letzten Seiten geht es mehr in die Richtung Mysterythriller. Das fand ich sehr schade, denn die Grundidee des Buches ist wirklich gut. Es fehlte einfach an Spannung und Informationen, die Stimmen die Kendall und die Opfer hören, hätten weiter in den Vordergrund gehoben werden können, damit es mysteriöser wird.


Mein Fazit:

Leider hat mich dieses Buch nicht umgehauen, die Story ist oberflächlich und einfach gestaltet. Ein Vorteil ist das Format des Buches, klein und handlich wodurch es in jede Handtasche passt. Interessant war die Schreibweise der Autorin, das hat die Geschichte doch noch etwas besser gemacht. Ich vergebe drei Sterne.
 
 
 


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