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David Wellington

Vampirfeuer

  • Autor:David Wellington
  • Titel: Vampirfeuer
  • Serie:
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Piper Taschenbuch
  • Datum:01 August 2009
  • Preis:8,95 EUR

 
»Vampirfeuer« von David Wellington


Besprochen von:
 
Elohym78
Deine Wertung:
(3.5)

 
 
Laura Caxton ist auf der Jagd nach ihrem ehemaligen Mentor und Kollegen Jameson Arkeley. Um ihr zu helfen, hatte er sich in einen Vampir verwandelt und ihr geschworen, sich nach dem Gefecht von ihr töten zu lassen. Doch leider erliegt Arkeley seinem neuen Ich, welches nur noch eins kennt: Die Gier nach menschlichem Blut. Davon getrieben, sucht er seine Freunde und Bekannte auf, um auch sie zu der dunklen Seite zu bekehren. Dies kann Laura Caxton jedoch nicht zulassen, da sie eine neue Vampirschwemme befürchtet. Eine mörderische Jagd auf Leben und Tod beginnt.

Das Cover zeigt einen Vampir von hinten, der vor einer Wand aus Lava und Feuer steht. Düster, bedrohlich und mit dem Klapptext zusammen ein Buch, an dem ich einfach nicht vorbei gehen konnte. Es passt sehr gut in die Reihenfolge.

In gewohnt spannendem und mitreißendem Stil, läd David Wellington seine Leser zu Teil drei der Saga ein. Der Band knüpft nahtlos an die Vorgänger an und verzichtet auf Rückblicke jeglicher Art. An manchen Stellen musste ich kurz überlegen, kam aber wieder gut in die Geschichte rein.
Interessant finde ich, dass der Autor mit wenigen Personen eine perfakte Handlung konstrurieren kann. Er verzichtet auf ein ausschweifendes Drumherum und hält seinen Augenmerk einzig auf der Handlung. Einerseits finde ich das gut, da das Buch straff strukturiert und ohne lange Umwege zum Ziel führt, aber ein wenig Spielraum zum selber Überlegen wäre auch nicht schlecht gewesen. Selbst die kleinen Nebeneinspielungen dienen nur dem Großenganzen.

Seine Heldin Laura Caxton wird von Band zu Band stärker und ich verfolge gerne ihre Reifung und Weiterenwicklung. Eine taffe und unabhängige Frau, die sich immer mehr dem Vampirwahn ergibt und sich schnell in einer Welt gefangen sieht, die einzig von diesem Thema beherrscht wird. Laura sieht diese Gefahr und erkennt sie, aber dagegen ankommen kann sie nicht. Clara, ihre Lebensgefährtin, versucht zwar, Laura zu bremsen, aber vergeblich. Die kleine Ausschnitte in ein normales Leben wirken abstrus und ungewollt. Manchmal scheint es mir, dass Wellington dies nur eingefügt hat, damit seine Protagonisten mehr Glaubwürdigkeit gewinnt.
Auch die anderen Nebencharaktere wie ihr Kollege Glauer und ihr Chef Fetlock kommen kaum zur Geltung. Hier hätte ich mir eine stärkere Ausarbeitung gewünscht.

Mein Fazit
Eine würdige Fortsetzung der Reihe! Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!
 
 
 


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