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Richard Laymon

Das Ende

  • Autor:Richard Laymon
  • Titel: Das Ende
  • Serie:
  • Genre:Horror
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:12 März 2018
  • Preis:5,00 EUR

 
»Das Ende« von Richard Laymon


Besprochen von:
 
Elohym78
Deine Wertung:
(3.5)

 
 
Bass und Faye wollen zu einer Kanutour aufbrechen. Statt Sonne, Gemütlichkeit und Lust, finden sie eine kopflose Leiche am Flussufer. Die verständigte Polizei tappt lange im Dunkeln, doch die junge Polizistin Pac kommt dem Mörder unwissentlich näher und treibt ihn in die Enge. Und riskiert damit nicht nur ihr Leben...

Das Cover zeigt eine blutige Machet, die auf einem dreckigen Boden liegt. Typisch für Laymon, da es mehr andeutet und von Grauen verspricht, als es tatsächlich zeigt. Zusammen mit dem Klapptext macht es neugierig und Lust auf das Buch!

Richard Laymon, der Meister des blutigen Horror, hat auch in seinem neuen Roman eine Welt des Grauen, des Blutes und des hemmunglosen Sex erschaffen. Denn Gewalt und Erotik gehören einfach zusammen und ich kenne bisher keinen anderen Autor, der dies immer wieder so gekonnt verpackt wie Laymon. Die Erregung der Jagd, die pure Angst, das nackte Grauen und die Euphorie des Lebens, oder eher Überlebens gipfeln bei ihm in Sex. Manchmal in etwas eher merkwürdigen Situationen, in den ich mehr Fragezeichen in den Augen habe als es wirklich nachvollziehen zu können, aber das macht eben einen echten Laymon aus. In dem vorliegenden Buch ist es genauso: Eine leicht, eine sehr leicht bekleidete Frau fährt nachts durch die Straßen, um sich mit ihrem Liebhaber zu treffen. Doch sie begegnet ihrem Mörder, der sie auf bestialische Weise umbringt, schändet und verstümmelt. Der Polizist vor Ort, stürzt sich nackt bis auf die Unterhose in den Fluss, um Spuren zu folgen. Die Jagd endet in einer Vernehmung, die er nass durchführt bei einem Pärchen, das er beim Sex stört. Solche Begebenheiten ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Mal bringt es mich zum Schmunzeln, mal zum Staunen; aber so ist Laymon eben.

Die Charaktere finde ich nicht besonders stark ausgearbeitet. Dies stört mich allerdings nicht wirklich, da ich zum einen nicht mit etwas anderem gerechnet hätte und zum anderen es auch nicht zu dem Erzählstil passt.
Im Vordergrund stehen die beiden Polizisten Rusty und Pac. Schwiegervater und Schwiegertochter, fantastisch gebaut, treu ihren Partnern ergeben und absolute Gutmenschen, die die ihnen zugewiesenen Schutzbefohlenen bis zum Tod verteidigen. Auch wenn schon mal Selbstjustiz sich seinen Weg bahnt. Mutig und voller Selbstvertrauen stürzen sie sich in jede Situation, um der Gerechtigkeit den Weg zu weisen.
Als böser Gegenpart agiert Merton LeRoy, der auch das ein oder andere Klischee erfüllt und so seine ihm zugewiesene Rolle perfekt auslebt.

Mein Fazit

Von der ersten bis zur letzten Seite ein typischer Laymon: Blutig, brutal, viel Sex.
 
 
 


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