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J.L. Bourne

Tagebuch der Apokalypse

  • Autor:J.L. Bourne
  • Titel: Tagebuch der Apokalypse
  • Serie:
  • Genre:SF
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:09 November 2010
  • Preis:8,99 EUR

 
»Tagebuch der Apokalypse« von J.L. Bourne


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(4.5)

 
 
Das neue Jahr hat kaum begonnen, da geistern Meldungen von einer beginnenden Seuche in China durch die Nachrichten. Alle nicht-chinesischen Staatsbürger werden ausgeflogen, Vorkehrungen werden getroffen, dass diese Seuche sich nicht zu einer weltweiten Epidemie auswächst. Doch zu spät – rasch greift die Krankheit auf die ganze Welt über, keiner kann sich wirklich davor schützen. Zu allem Übel handelt es sich um eine Seuche, die die Menschheit nicht nur dahinrafft, sondern die Toten wieder auferstehen lässt. Die Welt wird überrannt von Untoten, die nur eins im Sinn haben: Fressen. Und deren Leibgericht sind die wenigen Überlebenden, die es bisher geschafft haben, dem Grauen zu entgehen.

Das Buch ist in Tagebuchform aus Sicht eines jungen Soldaten geschrieben. Er hat anhand diverser Vorzeichen Vorkehrungen getroffen, im Fall einer Katastrophe überleben zu können. Doch mit einer Zombieinvasion hat er nicht gerechnet. Die ersten Einträge in dem Buch sind noch relativ harmlos und berichten nur davon, wie er sich in seinem Haus verschanzt. Doch im Laufe der Zeit spürt man seine wachsende Unruhe und Angst. Ist er zu Beginn noch völlig auf sich allein gestellt, schafft er es mit seinem Nachbarn Kontakt aufzunehmen und aus der Stadt zu fliehen.

Die Erzählweise ist völlig anders als gewohnt. Auf wörtliche Rede wird komplett verzichtet, auch sprachlich ist das Buch eher einfach gehalten – umgangssprachlich eben. Man weiß nie mehr als der Protagonist selbst. Alles, was er niederschreibt ist schon geschehen. Obwohl ich wusste, dass er die von ihm beschriebenen Begegnungen mit den Zombies überlebt hat (sonst hätte er sie ja nicht aufschreiben können), habe ich mitgefiebert. Seine Handlungen und die seiner Mitstreiter sind immer nachvollziehbar, sie wissen um die Gefahr, in der sie schweben und müssen trotzdem einige Risiken eingehen, um überleben zu können.

Die Zombies sind die üblichen Untoten: Nur getrieben von der Gier nach Fressen ziehen sie durch die Gegend auf der Suche nach Leben. Außerdem neigen sie dazu, sich in großen Gruppen immer dort zu sammeln, wo es augenscheinlich noch Leben gibt. Und genau dies macht sie umso gefährlicher, weil sie dadurch immer in der Übermacht sind.

Das Buch endet mit einem fiesen Cliffhanger, der die Ungeduld schürt, sofort weiter zu lesen. Glücklicherweise liegt der zweite Band bei mir schon bereit, so dass ich direkt wieder in die von Zombies verseuchte Welt eintauchen kann.

Fazit: Spannend, aufreibend und mit der Tendenz, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen. Man muss ja wissen, wie es weiter geht!

Infos zur Reihe:

Tagebuch der Apokalypse (November 2010)
Tagebuch der Apokalypse 2 (Juni 2011)
Tagebuch der Apokalypse 3 (Juli 2013)
 
 
 


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