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Die Bibliothekare 5
Das tödliche Wort

  • Autor:
  • Titel: Das tödliche Wort
  • Serie:Die Bibliothekare 5
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Paperback
  • Verlag:Bastei Lübbe (Bastei Verlag)
  • Datum:27 November 2020
  • Preis:16.00 EUR

 
»Das tödliche Wort« (Die Bibliothekare 5) von


Besprochen von:
 
Elohym78
Deine Wertung:
(4)

 
 
Unfassbar, aber wahr: Elfen und Drachen wollen einen Kompromiss schließen und künftig in Frieden miteinander leben. Um dies zu verwirklichen, hat sich eine Delegation beider Parteien in Paris getroffen, um die Einzelheiten des Vertrages auszuhandeln. Als unparteiische Vermittler fungieren die Bibliothekare. Doch plötzlich geschieht ein Mord und die Verhandlungen drohen zu scheitern. Damit dies nicht geschieht, wird ein Ermittlerteam aus je einem Drachen, einem Elfen und einem Bibliothekar gebildet. Und in leitender Funktion ist niemand anderes als der beste Detectiv aller Welten: Vale. Und schnell wird klar, dass alle Seiten, sogar die Bibliothekare, sich nicht von Schuld frei sprechen können.

Diesmal ist das Cover in einem ansprechenden Lilaton gehalten und zeigt eine Straßen Karte von Paris. Wie immer sind kleine Highlights in dem Bild versteckt, deren Sinn und Zweck sich erst nach und nach dem Leser erschließen. Ich finde die Covergestaltung jedes Mal aufs Neue einfach wunderbar und schaue die Bilder gerne an.

Genevieve Cogman schreibt in ihrem gewohnt spannendem und interessantem Schreibstil, der mich auch in Band fünf fesseln konnte. Mit vielen Erwartungen ging ich an dieses Buch heran, da ich mich auf einen neuen, spannenden und einmaligen Fall für die Bibliothekarin Irene Winters und ihre Freunde Vale und Kai freute. Ganz so packen konnte mich dieser Teil leider nicht, da ich die Ränkespiele der einzelnen Parteien recht ermüdend fand. Wer kann mit wem, wer nicht und warum überhaupt, zog sich in meinen Augen langatmig hin. Zur Seite legen konnte ich das Buch allerdings nicht, denn als die tatsächliche Handlung und die Geschehnisse in den Vordergrund drängten, flogen die Seiten wie nichts an mir vorbei und ließen mich atemlos zurück. Leider waren die Passagen für mich zu kurz gehalten und ich hätte mir mehr Action gewünscht.
Gerade weil wieder viele neue und interessante Persönlichkeiten von Genevieve Cogman ins Rennen geschickt wurden, die mich begeisterten. Allen voran natürlich die Gestalt der Blutgräfin Elisabeth Báthory von Ecsed, über deren Grausamkeit und Einfallsreichtum die Literatur begeistert berichtet. So auch Genevieve Cogman, die ihr ihren eigenen Stempel aufdrückte und der Sagengestalt einen völlig neuen Schwung verlieh, der mir gut gefiel.
Vermisst hingegen habe ich über lange Passagen Kai. Er war mir über die bisherigen Teile der Serie sehr ans Herz gewachsen und so merkte ich sein Fehlen deutlich, beziehungsweise seine eher kleine Rolle, die er in dem Buch spielte, auch wenn sie im Hintergrund doch groß und bedeutend war.

Im Mittelpunkt der Geschehnisse stehen die Bibliothekarin Irene Winters und ihr Freund und Meisterdetective Vale. Gemeinsam gehen sie dem Mord an dem Verhandlungsführer der Drachen auf den Grund und leisten intensive Ermittlungsarbeit, die sie mal wieder in die Tiefen, oder besser gesagt Untiefen der elfischen und drachischen Gesellschaft führt. Keinem darf man dabei auf die Füße treten, keinem zu nah treten und muss absolut neutral bleiben. Ich fand diesen Tanz auf dem Drahtseil zwar interessant, in der Länge dann allerdings doch eher anstrengend und ermüdend.
Mit jedem Band wird Irene erwachsener, selbstbewusster und vertraut auf sich und ihr Können. Ich mag sie als Person ungemein und freue mich schon auf weitere spannende Erlebnisse mit ihr und ihrem Team!

Mein Fazit

Ein guter fünfter Teil, der wieder mit etwas Neuem aufwarten konnte. Mir fehlte jedoch etwas der Pfeffer in der Erzählstruktur.
 
 
 


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