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David Whitley

Die Kathedrale der verlorenen Dinge


 
»Die Kathedrale der verlorenen Dinge« von David Whitley


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(3)

 
 
Lily und Mark sind auf der Suche nach Lilys Eltern. In Agora, einer Stadt in der man alles kaufen kann, sogar Gefühle, wurden sie nicht fündig und so flüchten sie aus der Stadt. Doch sie kommen vom Regen in die Traufe, denn draußen in Aecer ist es nicht gut für sie. Sie sind quasi gefangen. Gefangen durch ihre Alpträume. Zwar ohne Fesseln, aber sie können die Stadt nicht verlassen. Erst als es zum Eklat kommt gelingt ihnen erneut die Flucht. Doch wieder kommen sie nicht weit, sie können nicht aus dem Wald. Ihre Alpträume suggerieren ihnen, dass sie zur Kathedrale der Verlorenen müssen, dass sie dort die Eltern finden werden. Doch Mark wird entführt und Lily zieht mit Wulfric, einem Waldbewohner allein los. Dort angekommen findet sie tatsächlich ihren Vater, doch dieser ist mehr tot als lebendig…

Dass dieses Buch ein zweiter Teil ist wusste ich anfangs nicht, doch beginnt die Handlung wohl nahtlos nach dem ersten Band. Das machte es für mich schwierig, der Geschichte zu folgen und ich kam nicht recht rein in die Erzählung. Die vielen Namen, die Verschwörungen, die Beschreibung der Stadt – alles bezog sich auf den ersten Teil. So brauchte ich sehr lange um mich auf die wesentlichen Teile zu konzentrieren.
Die Absätze sind meist sehr lang, was es zudem etwas erschwert, das Buch zu lesen. Jedoch ist die Sprache flüssig und jugendlich. Der Spannungsbogen ist zwischenzeitlich recht hoch, dann folgt wieder eine kleinere Durststrecke. Aber am Ende hängt man wieder gebannt an den Seiten. Besonders schön fand ich dass am Ende die beiden Handlungen der getrennten Kinder im Epilog direkt gegenübergestellt wurden. Mark geht ins Licht – und Lily ins Dunkel.

Das Buch hört dann relativ offen auf und findet dann seine Fortsetzung im Band „Das Land des letzten Orakels“, das im Dezember bei Goldmann erscheint

Fazit: eine Pflicht für diejenigen die den ersten Band: „Die Stadt der verkauften Träume“ gelesen haben.
 
 
 


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