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Brian Keene

Auferstehung

  • Autor:Brian Keene
  • Titel: Auferstehung
  • Serie:
  • Genre:Horror
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Heyne Verlag
  • Datum:11 April 2011
  • Preis:EUR 8,99 EUR

 
»Auferstehung« von Brian Keene


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(4)

 
 
Die US-Regierung hat durch ein fehlgeschlagenes Experiment mit einem Nuklearbeschleuniger eine Art „schwarzes Loch“ entstehen lassen. Im ganzen Land bricht Chaos aus, Strom- und Wasserversorgung drohen zusammen zu brechen, es herrscht Anarchie. Das Militär will die Lage retten, handelt aber nur noch nach eigenen Gesetzen: Unterdrückung, Angst und Gewalt sind an der Tagesordnung. Doch auch die Soldaten kommen nicht gegen die Unmengen Zombies an, deren Zahl größer und größer wird. Und deren Ziel: Die komplette Vernichtung der Menschheit.

Wenige Menschen haben überlebt – sie konnten sich sowohl vor den Untoten als auch vor den Soldaten verstecken. Einer davon ist Jim Thurmond; er hatte sich, nachdem seine Frau zum Zombie wurde, in einem alten Schutzbunker verbarrikadiert. Eines Tages erhält er per Handy einen panischen Anruf seines kleinen Sohnes – er hat überlebt, nachdem seine Mutter und sein Stiefvater zu Zombies wurden, und fleht um Hilfe.

So macht Jim sich auf eine Reise durch die USA, um ihn zu retten. Die Reise wird ein Trip in die Hölle und seine Angst, zu spät zu kommen, bringt ihn fast um den Verstand.

Rasante Story, rasanter Schreibstil. Schon im ersten Kapitel wird man mit Zombies konfrontiert – warum es diese überhaupt gibt, wird erst ein wenig später erklärt. Auch sind die Zombies keine Zombies, wie man sie kennt: Eigentlich sind es Dämonen, die durch das geöffnete Portal auf die Menschheit los gelassen wurden. Wählerisch mit der Wahl ihrer Wirte sind sie auch nicht, sie befallen auch Tiere (was die eine oder andere Szene fast schon komisch anmuten lässt).

Brian Keene’s Beschreibung der Szenen sind ziemlich detailreich, hauptsächlich die nicht so appetitlichen. Hat man bei den Protagonisten an sich noch viel Spielraum für die eigene Vorstellungskraft, so bekommt man ziemlich detaillierte Ansichten von Wunden, Gedärm und Todesarten geliefert. Man könnte meinen, der Autor hat eine ziemlich gewalttätige und eklige Phantasie.

Manche Erklärungen zur Thematik sind ein wenig dürftig und holprig, aber das hat mich persönlich nicht weiter gestört.

„Auferstehung“ ein recht düsterer Splatter-Roman und macht Lust auf mehr. Anhand des Schlusses merkt man, dass es eine Fortsetzung geben wird (die ich persönlich sogar besser finde).

Wenn man sich Gelesenes leicht bildlich vorstellen kann und sich dann noch schnell ekelt, mag man das Buch eher nicht. Mir hat’s gut gefallen!
 


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