Die große Science-Fiction-Frage

Alles frisch von der Leber talken, Hauptsache es ist Fantasy, Science-Fiction, Horror oder Du glaubst, es wäre welches.
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Hexodus
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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von Hexodus » Mo 21. Jan 2013, 15:03

Minkey hat geschrieben: By the way: Ich lese gerade (u.a.) auf Deine Empfehlung Flowers for Algernon. Findet man wegen des Alters gratis im Netz. Bin aber noch nicht sehr weit.
Habe diesen Satz von Dir aus dem anderen Thread geklaut. Du MUSST mir einfach den Link geben! Habe selber lange erfolglos danach gesucht :cry:

minkey
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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von minkey » Mo 21. Jan 2013, 16:45

Hexodus hat geschrieben:
Minkey hat geschrieben: By the way: Ich lese gerade (u.a.) auf Deine Empfehlung Flowers for Algernon. Findet man wegen des Alters gratis im Netz. Bin aber noch nicht sehr weit.
Habe diesen Satz von Dir aus dem anderen Thread geklaut. Du MUSST mir einfach den Link geben! Habe selber lange erfolglos danach gesucht :cry:
Korrektur: Ich habe festgestellt, dass während mein früher hier in diesem Thread geposteter Link tatsächlich Bücher enthält, die frei vom Urheberrecht sein sollen, meine Quelle von 'Flowers for Algernon' zumindest auch Bücher enthält, die definitiv dem Urheberrecht unterliegen. Ich habe den Eindruck, dass das auch für Flowers for Algernon gilt, da es dieses als EBook sowohl z.B. bei Amazon als auch bei Barnes & Noble gibt. Und mir liegt nichts ferner, als Autoren um ihre Rechte zu bringen, deswegen habe ich den Link wieder gelöscht.

Ich werde mir dann das EBook jetzt einfach nochmal bei Amazon kaufen.

Und während ich versucht habe rauszufinden, wo jetzt ein Copyright drauf ist und wo nicht, bin ich an folgendem Wikipedia-Eintrag zu Fredric Brown vorbeigestolpert:
wikipedia.org hat geschrieben:His short story "Arena" was voted by Science Fiction Writers of America as one of the top 20 SF stories ever written before 1965. His 1945 short story "The Waveries"[1] was described by Philip K. Dick as "what may be the most significant—startlingly so—story SF has yet produced."
Also 'Arena' gibts bei manybooks.net dessen Quelle das Gutenberg-Projekt sein soll und das sind meines Wissens Werke die frei von Copyright sind. Ich hoffe, das ist jetzt wirklich richtig.

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Hexodus
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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von Hexodus » Di 22. Jan 2013, 20:23

Da hast Du richtig reagiert. Bei so alten Büchern hat man oft das Gefühl, dass das Copyright schon erloschen ist, dabei sind bei Flowers for Algernon die 70 Jahre erst in 15 Jahren rum.
P.S. Bitte vergiss nicht in 2028 den Link nochmal zu posten - dann absolut rechtens :lol:

flavius
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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von flavius » Di 23. Jul 2013, 19:18

Wie wohl viele andere auch, bin ich durch Perry Rhodan zur Science Fiction gekommen. Davor habe ich hauptsächlich
Professor Zamorra, John Sinclair oder Der Landser gelesen. Die Titelbilder von Perry Rhodan fand ich dann so klasse,
dass ich die Hefte gesammelt habe. Nicht um sie zu lesen, sondern nur wegen der Titelbilder. Irgendwann habe ich
dann doch mal reingelesen und konnte für die nächsten 15 Jahre (oder so) nicht mehr damit aufhören. Aber nur Perry
Rhodan befriedigt dann doch nicht.

Meine zweite SF Phase wurde dann durch meine Mutter eingeleitet (ausgerechnet :mrgreen: ). Irgendwann Weihnachten schenkte
sie mir mal ein SF Buch von Isaac Asimov. Das fand ich so absolut klasse, dass sich fortan mein Interesse von PR weg
und hin zur "ernsteren" SF verschob. Nach Asimov folgten dann logischerweise Arthur C. Clarke, Robert A. Heinlein, Jack
Vance oder Jack Williamson - halt die klassischen Autoren. Mittlerweile lese ich alles aus dem Bereich, was mir auch nur
ansatzweise gefallen könnte.

Ich mag Serien (wenn sie überschaubar bleiben) und kann mich für die STEN Chroniken von Bunch und Cole begeistern oder
auch die Genellan Reihe von Scott Gier. Ich mag das Commonwealth Universum von Alan Dean Foster (auch die Pip und Flinx
Reihe die dort reingehört), ich mag die phantastischen Bücher von Stephen Baxter (großes Kino) oder die ruhigen und schon
fast träge anmutenden Geschichten eines Jack McDevitt. Ich liebe Military SF (wo es so richtig schön rummst und kracht),
Zeitreisegeschichten und Space Operas (hier gleich eine Empfehlung für die Professor Jameson Reihe von Neil Ronald Jones,
aber aufgepasst, die Geschichten sind aus den dreißiger und vierziger Jahren und lesen sich auch so. Wer aber ein Faible
dafür hat, wird sie lieben).

Meine Top Five sind (ohne Frage):
1. Foundation Trilogie von Isaac Asimov
2. Die Hyperiongesänge von Dan Simmons
3. Fiebertraum von George R. R. Martin (gut, ist keine SF, hat sich aber irgendwie dort eingeschlichen)
4. Das Ende der Ewigkeit von Isaac Asimov
5. Wing 4 von Jack Williamson

Wie man sieht, sind es bei mir eher die alten Klassiker (bis auf Nr. 2) für die ich mich wirklich begeistern kann. Ich habe aber
keine Ahnung warum das so ist, denn auch die neuen Autoren wissen mich zu faszinieren. Aber, mein Herz hängt irgendwie an
den alten Schinken.

Genauso ist es übrigens auch bei den SF Filmen. Bei den Neueren finden sich wirklich ganz hervorragende Streifen, aber einen
alten Klassiker würde ich alle Male bevorzugen. Ich denke da an Filme wie Alarm im Weltall (1951), Das Ding aus einer anderen
Welt (1951), Die unglaubliche Geschichte des Mister C. (1957), In den Fesseln von Shangri-La (1937 - ich liebe diesen Film!!)
oder auch Die erste Fahrt zum Mond (1964). Bedingte Tricktechnik, keine CGI Effekte, teilweise haarsträubend (ich gebe es ja
zu) aber dafür mit einem Sense of Wonder, der mich immer noch packt. Auch wenn ich sie zum wiederholten Male sehe. Hier
muss ich ohne Scham gestehen, dass ich ein Kind, Fan, Anhänger, wie auch immer der ARD bin, die früher zu dem Intro mit der
Musik von Donna Summer ("I feel love") ihre SF Filme angekündigt hat. Ich war damals eigentlich zu jung um sie mir ab 22:00
Uhr anschauen zu dürfen, aber meine Eltern haben da immer eine Ausnahme gemacht (Danke Mama, Papa). Kenner erinnern
sich vielleicht noch:

http://www.youtube.com/watch?v=TDaFZNdS150


Bei SF Serien ist es jedoch eher ausgeglichen, da halten sich die Klassiker (Time Tunnel, Orion oder Outer Limits) mit den mo-
derneren Serien (Babylon 5, Battlestar Galactica oder Firefly) die Waage. Einen Lieblingsregisseur habe ich allerdings nicht und
mein Lieblingsfilm ist auch kein SF Film, sondern mit Blues Brothers eher im humoristischen Bereich zu finden.

Gute SF ist für mich dann gegeben, wenn sie mich, egal um welches Thema es sich handelt, gut zu unterhalten weiß. Ich würde
mich daher auch als relativ "anspruchslosen" Leser bezeichnen. Ich möchte einfach nur unterhalten werden und der Welt in der
ich lebe, hin und wieder den Stinkefinger zeigen und mich auf Planet X oder Raumschiff ABC versetzen lassen. Ich will nicht lange
darüber grübeln müssen was mir der Autor mit der Geschichte nun sagen wollte und warum. Eskapismus ist für mich der Haupt-
grund dieses Genre zu lesen. Nicht nur dahin zu gehen, wo noch nie ein Mensch zuvor gewesen ist, sondern auch dahin zu gehen,
wo ICH ganz sicherlich nie hinkommen werde.

Und nein, ich glaube nicht an außerirdisches und intelligentes Leben im Weltraum. Möglich mag es sein, aber ich denke nicht das
es das gibt. Ich habe aus meinem christlichen Glauben nie ein Geheimnis gemacht und irgendwie beißt sich die Vorstellung von
Tentakelmonstern, Vulkaniern, Maahks, Frogs oder Vorlonen ganz einfach damit.
"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von sachmet » Mi 24. Jul 2013, 12:24

ich kann mich absolut nicht mehr erinnern wie ich zu SF gekommen bin. Die Anfänge habe ich wohl tatsächlich mit Jukes Verne gemacht, denn in meiner Jugend war die Auswahl nicht so groß. Dann habe ich Ray Bradbury für mich entdeckt und die Marschroniken und Fahreinheit 451 sind immer noch meine Lieblinge. Ich mag keine Bücher, die zu sehr auf die Technik eingehen, ich mag lieber eine Geschichte. Mein Favorit ist Asimov, sowohl die Foundation als auch seine Detektivgeschichten. Und ich mag Bücher die sich mit den 3 Gesetzen der Robotik befassen. Vor allem die 3 Bücher von Roger McBride Allen: Caliban, Inferno und Utopia. Die habe ich schon mehrmals gelesen. Ich finde das Thema absolut interessant, was passiert, wenn die Technik immer weiter fortschreitet und die Robtoer immer menschenähnlicher werden. Natürlich gehört zu dem Thema für mich auch Blade Runner :D

Das ich zum alten Eisen gehöre merkt man sicher an den Autoren die ich mag: Poul Anderson und seine Zeitpatrouille, Silverbergs Gesang der Neuronen und Joan de Vinge, von ihr vor allem die Kurzgeschichte (Bernsteinauge und Zinnsoldat)

An Filmen mag ich absolut und immer wieder: Equlibrium, enemy mine, das Star Trek Universum (das ich auch komolett zu Hause habe :)) blade runner, den Wüstenplanet mit Sting. Die neuen SF Filme sind gewaltig, die neuen Techniken leisten hier erstaunliches und es macht Spaß, seine Träume wauf der Leinwand zu sehen. Was ich nicht mag ist military sf und ich mag tatsächlich nicht! die Anhalter Bücher. Steinigt mich :)
am Ende wird alles gut. Und wenn nicht alles gut ist..dann ist es auch nicht das Ende

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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von sachmet » Mi 24. Jul 2013, 12:25

ach ja, Alan dean Foster habe ich vergessen, ich schäme mich schon :roll:
am Ende wird alles gut. Und wenn nicht alles gut ist..dann ist es auch nicht das Ende

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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von flavius » Mi 24. Jul 2013, 14:27

Für die Anhalter Bücher konnte ich mich auch nie begeistern. Der Humor von Adams ist nicht unbedingt kompatibel
mit meiner Vorstellung davon. Er ist mir zu plump und zu albern. Da lese ich doch lieber die Scheibenwelt von Terry
Pratchett (davon habe ich fast alle im Regal - bis auf die letzten, die nicht mehr von Brandhorst übersetzt wurden).

Die von dir genannten Bücher von Roger McBride Allen habe ich auch im Regal stehen. Bisher bin ich aber noch nicht
dazu gekommen die zu lesen. Von ihm kenne ich nur seine Anton Koffield Reihe (ich warte immer noch auf den dritten
Band - wohl aber vergebens) und sein Freiheit Bücher mit MacKenzie Larsen. Bei amazon kommen die zwar nicht so
gut weg, aber mir haben sie alle gefallen. Der Rest seiner auf Deutsch erscheinen Bücher habe ich noch ungelesen im
Regal stehen. Ich komme einfach nicht dazu und durch Fantasybuch ist es noch schlimmer geworden. Da lese ich mo-
mentan nur die neueren Bücher und Serien. Sehr schade eigentlich. :cry:

Und eines habe ich noch vergessen, es kam mir doch gleich so vor als ob etwas fehlen würde. Ich LIEBE die Polis Reihe
von Neal Asher!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mit das unterhaltsamste und spannenste das ich in den letzten Jahren gelesen habe.
Ebenfalls unheimlich empfehlenswert sind die Nick Seafort Bücher von David Feintuch.
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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von Hexodus » Mo 2. Sep 2013, 14:02

Ach war das schön etwas Urlaub zu nehmen. Eines der Sache die ich mir vorgenommen habe, ist es, mir Zeit für Flavius und Sachmets SF-Lebensgeschichte zu nehmen. Gesagt, getan und sehr genossen.

Flavius, ich bin Lustiger weise auch über Perry, Sinclair und Zamorra gestolpert und hatte eine Phase in der ich all diese Heftchen verschlungen habe. Am meisten hat mich Tony Ballard gefesselt, frag mich nicht warum, ist es doch recht schnell eingestellt worden.Kennt das überhaupt jemand? In der Groschenromanecke kam später sogar Maddrax dazu, was es auch in Sammelbandform gibt und ich nur sehr empfehlen kann. Das ist echte Qualität und SF mit Niveau (nicht die Creme).
Bei den Filmen mag ich auch einige Klassiker, obwohl die deutlich späteren zu meinen Bevorzugten gehören. Das Ding aus einer anderen
Welt mag ich in der Fassung von John Carpenter am liebsten. Und das neue Prequel dazu ist der Obermegahammer, was mich wegen Nullerwartung sehr überrascht hat.

Während ich Buchtechnisch eindeutig zu Flavius Seelenverwandt bin ... gut, sagen wir zu 80% weil ich z.B. die Fundation und Hyperion verschmähe und er Peter F. Hamilton (Sakrileg!), scheine ich Filmisch sehr mit Sachmet gleichauf zu liegen. Equilibrium ist schon etwas Insidermäßig und nur etwas für SF-Action-Genießer, auch Enemy Mine, Star Trek und Wüstenplanet gehören zu meinen Lieblingen. Der Liste würde ich auch noch Predator, Predators, Aliens (Alien 2), Riddick, Pitch Black, Stargate, Dark City, Galaxy Quest, Outlander, Event Horizon, Cube, Evolution, The Last Starfighter, Evolution, Strange Days, Total Recall, Day after Tomorrow, Minority Report.
Bei den Neueren mag ich Ballle Los Angeles, Gattaca, The Thing (genial!),John Carter (vollkommen unterschätzt), Wanted, fast alles von Marvel, Tron (etwas unlogisch, aber dafür schön), Prometheus (den muss ich nochmal schauen) und Elysium.

Wie ich mir das alles merken konnte? Ein Genie wie ich? Naaaah? Genau, mit einem Auge habe ich auf meine Watchlist bei IMDB geschielt :lol: :lol:

http://www.imdb.com/user/ur40726998/watchlist

Achso, bei Asher muss ich auch an viele Ausrufezeichen denken ;)

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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von sachmet » Di 3. Sep 2013, 05:46

ich freue mich schon auf den dritten Riddick Teil. Natülich stehen die auch in meinem Regal, ebenso minority report. Aber das sind für mich gute, aber keine einsamen Insel Filme, während ich Eqilibrium einfach nur genial finde. Alien habe ich nie gesehen, ich habe Probleme mit den Horror Elementen, da kann ich nicht gut schlafen.
am Ende wird alles gut. Und wenn nicht alles gut ist..dann ist es auch nicht das Ende

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Re: Die große Science-Fiction-Frage

Beitrag von Hexodus » Di 3. Sep 2013, 07:07

sachmet hat geschrieben:ich habe Probleme mit den Horror Elementen, da kann ich nicht gut schlafen.
Dazu sind die doch da ;) Für mich ist die beklemmende Atmosphäre der Bringer. Aber in Riddick sind doch eine Menge Monster drinnen, gerade im ersten Teil "Pitch Black" - die stören Dich nicht?!

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