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flavius
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Beitrag von flavius » Di 16. Jun 2015, 17:55

gangart hat geschrieben:... mir haben rezensionen die ein buch nach möglichst allen negativ und positiv punkten durchleuchten noch nie imponiert, hat bei mir es auch noch keiner auf diese weise geschafft ein buch zu empfehlen denn, ich denke zuviel kritik, das heisst zuviel zerpflücken weckt eben keine emo...
Sehe ich eigentlich genau anders. Ein Buch / eine Rezi die polarisiert schafft Emotionen.
Eine Larifari-Rezension die keinem wehtun will, ist Käse. Dann kann ich in der Regel auch den Klappentext lesen.
Aber, wenn ein Buch in einer Rezi verrissen oder in den Himmel gelobt wird, ruft das in der Regel immer Kritiker
auf den Plan. Und wo Kritik ist, ist immer auch Emotion.
"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105

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gangart
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Beitrag von gangart » Mi 17. Jun 2015, 10:01

...bei den vielen schreibstielen, die von den persönlichkeiten abhängen die dahinter stecken, finde ich eine wertung, ob positiv oder negativ, immer schwierig, na ja, man kann ein buch wenn es einem nicht gefällt, durchaus als niedrige kost bezeichnen... ich persönlich habe noch kein wirklich missratenes stück in händen gehabt... bsp: würde ich den actionslosen schreibstiel gibsons als miserabel bezeichnen? wenn ich auf erzählschwere action baue, dann ja, wenn ich aber seine kreativität in worten beziehungen und charakteren sehe, dann nein... und ich frage mich halt, was habe ich davon, wenn ich in einer rezension die guten und schlechten punkte abgezählt bekomme... ich habe davon, dass ich es nun weiss... kognitive erkenntnis wird mich am rande vielleicht ein wenig berühren... natürlich weckt eine rezension emos... von himmelhoch bis abrundtief... wenn das objekt mit kenntnisreichem blick zerfädelt wird... ich aber versuche ein buch, auch wenn es belletristik ist, zu verstehen... kann sein dass dann nicht immer was schlaues dabei rüberkommt... aber zumindest, so habe ich das empfinden, bleibt dann das buch im vordergrund und nicht die rezi... ;)

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Beitrag von flavius » Mi 17. Jun 2015, 15:12

Ich frage noch einmal: Welchen Sinn macht ein Rezis, wenn ich den Inhalt das Buches nicht unter die Lupe nehme und bewerte?
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Beitrag von gangart » Mi 17. Jun 2015, 17:14

flavius hat geschrieben:Ich frage noch einmal: Welchen Sinn macht ein Rezis, wenn ich den Inhalt das Buches nicht unter die Lupe nehme und bewerte?
nun ja, was mich betrifft lieber freund... wenn ich es schaffe die vorzüge einer erzählung durch meinen style irgendjemandem kräftig unter die nase zu reiben, macht das sinn... aber um ehrlich zu sein... ich hätte auch keine ahnung unter wieviel punkten eine richtige rezi läuft... ähem, und... habe auch in den langen jahren einen speziellen charakterzug nicht weggebracht... kann mich schlecht an irgendeine methode halten wenns nicht sein muss... (arbeit zum beispiel)... darum mache ich was mir freude bereitet... interpretieren was das zeug hält... den ideen ist keine grenze gesetzt... und... freue mich über jedes gespräch... joho :mrgreen:

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Beitrag von Shining » Mi 17. Jun 2015, 17:47

gangart hat geschrieben:kann mich schlecht an irgendeine methode halten wenns nicht sein muss...
das beharrliche Kleinschreiben der Substantive beherrschst Du aber perfekt. Jetzt mal Dein Licht nicht unter den Scheffel stellen :lol: Ist das künstlerischer Natur, der reinen Faulheit zuzuschreiben, oder erfolgt das gar aus dem Notstand heraus, dass die Shift-Taste Deiner Tastatur nicht mehr funktioniert?

mal zur Sache... was hilft mir denn eine Interpretation dabei, ein neues Buch für mich auszusuchen? Da erfahre ich ja schon viel zu viel vom Inhalt, oder?
"Ich mag Feuer - setzt Wärmeenergie frei und macht schönes Licht."
(Ich)

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Beitrag von gangart » Do 18. Jun 2015, 14:12

re:shining- weder noch denn... auf welche weise versetzt twain durch seinen protagonisten hank morgan dem versifften englischen hochadel den gnadenstoss? er schickt ihn schlank und rank ohne rüstung nur mit einer lanze bewaffnet zu pferd gegen die ritter- besteht das tunier, geht als sieger vom feld- schwerfälligkeit stockt den strudel der worte... auf dieser plattform muss die rede stürzen wie ein bergbach... frisch und frei wohin es die buchstaben schlägt...
und ja, da bin ich derselben meinung, ein zu viel des inhalts verdirbt die freude... weiss nicht genau ob wir überhaupt von selbem schwatzen... bin nämlich nicht gegen eine bewertung eines buches... die kann und soll man ohne weiteres abgeben... halte mich einfach zurück vor zuviel kritik...
gandalf der graue hatte eine angewohnheit... mitten in der not verliess er seine gefährten... seine antwort? fragen beantworten... er ging eigene wege um rätsel zu lösen um dann im richtigen moment wieder aufzutauchen... das werde ich jetzt mal zum vorbild nehmen... ;)

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Beitrag von gangart » Di 23. Jun 2015, 10:07

flavius hat geschrieben:Ich frage noch einmal: Welchen Sinn macht ein Rezis, wenn ich den Inhalt das Buches nicht unter die Lupe nehme und bewerte?
...eine wirkliche antwort an flavius nun... indem ich interpretiere unterhalte ich, was beim abwägen eines buches für mich nicht möglich ist... dabei ist die freude an einem geschriebenen etwas absolut massgebend, ob gut oder schlecht...

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Beitrag von gangart » Di 23. Jun 2015, 10:11

...noch eine antwort an den hexodus... ich interpretiere... aber natürlich nicht den vollen inhalt... das wäre blödsinn meinerseits... ein vorgeschmack soll es sein... dass der sucher sich ein buch wenigstens in seiner to read liste vormerkt...

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Beitrag von gangart » Di 23. Jun 2015, 13:49

gangart hat geschrieben:...noch eine antwort an den hexodus... ich interpretiere... aber natürlich nicht den vollen inhalt... das wäre blödsinn meinerseits... ein vorgeschmack soll es sein... dass der sucher sich ein buch wenigstens in seiner to read liste vormerkt...
naja... einmal chaot immer chaot... antwort an shining nicht hexodus...

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