Problemorientierte Fantasyliteratur

Alles frisch von der Leber talken, Hauptsache es ist Fantasy, Science-Fiction, Horror oder Du glaubst, es wäre welches.
Judith
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Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von Judith » Mo 16. Mär 2015, 11:12

Hallo Zusammen,

da ich selber Fantasyroman verschlinge :D , habe ich mich dazu entschieden, meine Bachelorarbeit in Germanistik über die "problemorientierte" Fantasyliteratur zu schreiben.
Viele Fantasyromane beinhalten ja Probleme des Protagonisten, ob nun zwischenmenschlich oder persönlich ... Ich suche noch Bücher, die gezielt(er) Kinder und Jugendliche ansprechen. Vielleicht was wo Behinderungen eine Rolle spielen, oder Tod (von "nahe" stehenden Personen) oder Alkoholmissbrauch oder Gewalt...
Ich selber bin gerade bei Hohlbeins "Kapitän Nemos Kinder" und "Anders". Aber es ist nicht so recht das, was ich glaube zu suchen...
Es darf auch gerne was aktuelles sein, daher sind mir "Die unglaublichen Abenteuer des Barnaby Brocket" ins Auge gesprungen...
Ich wollte mich nicht auf die "Mainstream"- Romane wie "Harry Potter" und "Herr der Ringe" stützen, da gibt es schon so viel drüber...

Ich würd mich sehr freuen, wenn jemand noch einen (Buch-)Tipp für mich hätte!

Ganz liebe Grüße
Judith

flavius
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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von flavius » Mo 16. Mär 2015, 12:09

Ansprechend für Jugendliche könnten vielleicht

- Die Chroniken der Weltensucher von Thomas Thiemeyer (der jugendliche Held ist adoptiert - wird allerdings nicht sonderlich thematisiert)
- Skulduggery Pleasant von Derek Landy (die jugendliche Heldin führt ein Doppelleben)
- Laura Reihe von Peter Freund (die jugendliche Heldin ist Halbwaise)

sein.
Aber so richtig problemorientiert sind sie eher nicht, mehr so jugendorientiert.


Dann fällt mir noch Die Träume des Jonathan Jabbok von Ralf Isau ein. Jonathan sitzt im Rollstuhl, mehr weiß ich aber auch nicht, da ich die Reihe
noch nicht gelesen habe.
"Dein Wort ist meines Fusses Leuchte und ein Licht auf meinem Weg."
Psalm 119, 105

Judith
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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von Judith » Mo 16. Mär 2015, 12:51

Die Träume des Jonathan Jabbok könnten durchaus was sein.
Lieben Dank für den Hinweis!

flavius
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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von flavius » Mo 16. Mär 2015, 16:50

Gerne.
Vielleicht kommen ja noch ein paar Vorschläge von den anderen hier im Forum.




Ich rufe sie mal eben:

Hallo ... Andere!!! Es sind noch Vorschläge erwünscht!!!


:D
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Lanara
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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von Lanara » Di 17. Mär 2015, 19:36

Vielleicht Magisterium von Holly Black / Cassandra Clare? Hier ist der Protagonist Halbwaise und hat seit seiner Kindheit eine Beinverletzung, wodurch er hinkt und eingeschränkt ist. Was ihn in der Schule zum Außenseiter machte
Kaffee dehydriert den Körper nicht - ich wäre sonst schon Staub!

Wiesenirja
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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von Wiesenirja » Mi 18. Mär 2015, 12:01

Hallo zusammen,

Bemerkung am Rande: Schade, dass es wieder nur um Kinder & Jugendliche geht. Fantasy = Kiddiezeugs … :-(

Vorschläge? – Pratchett (r.i.p.!) Vielleicht nicht gerade für Kinder, aber wohl für Jugendliche geeignet und auf witzige Weise eine Menge Grundprobleme unserer Welt angehend! "Small Gods" z.B. religiöse Fanatismen (u.a.), "Interesting Times" Revolutionen, etc.
Ach ja, ebenfalls für Jugendliche, offenbar sehr empfehlenswert: Die Tribute von Panem. Über Entstehung und Festigung von Diktaturen etc.

Schöne Grüße,
Irja.
Mehr zu meinem Vampir-Roman, meinem Garten und mir findet ihr auf meiner Lesewiese
<http://irenebulling.wordpress.com>.

Meine Online-Serie zum Schmökern: »Die Abenteuer des Grimo Steinklaue« <http://grimosteinklaue.wordpress.com/>

Judith
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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von Judith » Mi 18. Mär 2015, 13:31

Hey Irja,

danke für Deine Hinweise.
Du sagst, dass es schade wäre, dass es wieder nur um Kinder und Jugendliche geht.
Hast Du denn was Problemorientierung angeht, ein bestimmtes Buch im Kopf?
Irgendetwas wo ein, beim Protagonisten bestehendes, Problem gelöst wird, bzw. er
eine (Wesens-) Veränderung durchmacht?

Liebe Grüße
Judith

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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von Judith » Mi 18. Mär 2015, 13:33

@Lanara: Über Magisterium bin ich auch gestolpert. :) Soll morgen ankommen, habe es aber noch nicht gelesen. Bin gespannt. :-)

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Mystera
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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von Mystera » Do 19. Mär 2015, 09:11

Da du auch etwas mit dem Auseinandersetzen vom Tod suchst für Jugendliche würde ich in Richtung "Harpyenblut" von Daniela Ohms.
Gefährlich ist's, den Leu zu wecken,
Verderblich ist des Tigers Zahn,
Jedoch der schrecklichste der Schrecken,
Das ist der Mensch in seinem Wahn. (Schiller)

http://www.buechertreff.de/user/13191/buecherregal/

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Lanara
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Re: Problemorientierte Fantasyliteratur

Beitrag von Lanara » Do 19. Mär 2015, 09:17

Judith hat geschrieben:@Lanara: Über Magisterium bin ich auch gestolpert. :) Soll morgen ankommen, habe es aber noch nicht gelesen. Bin gespannt. :-)
Berichte mal, wie es dir gefallen hat. Ich fand es nicht so schlecht. Viele haben Vergleiche zu Harry Potter gezogen; dazu ist man zwar versucht, sollte es aber nicht, sonst geht der Lesespaß flöten.
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