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Stephan Russbült

Dämonengold

  • Autor:Stephan Russbült
  • Titel: Dämonengold
  • Serie:
  • Genre:Fantasy
  • Einband:Taschenbuch
  • Verlag:Bastei Lübbe
  • Datum:21 April 2011
  • Preis:14,00 EUR

 
»Dämonengold« von Stephan Russbült


Besprochen von:
 
Lanara
Deine Wertung:
(5)

 
 
Wer schwarzen Humor liebt und Sarkasmus flüssig beherrscht, wird dieses Buch lieben!

Zum Inhalt:

Baazlabeth, ein Kriegerdämon, freut sich gerade über einen neuen "Gast" in seiner Dimension, der seine Langeweile vertreiben soll, als er diese plötzlich verlassen muss. Ein alternder Magier wurde von zwei Finsterlingen gezwungen, einen Dämon zu beschwören, um einen Auftrag zu erfüllen. Zu Baazlabeth's Enttäuschung entpuppt sich dieser Auftrag - vom Magier nicht ganz weisungsgemäß weitergegeben - als harmlos: Er muss 5000 Goldstücke verdienen, aber mit ehrlicher Arbeit. In menschlicher Gestalt zieht er los, um die Stadt Brisenburg zu erkunden, fest der Meinung, diesen Auftrag mit links zu erfüllen und in Kürze wieder in seinem Reich zu sein. Womit er nicht gerechnet hat, sind allerdings die Tücken des menschlichen Daseins: Dinge, die nicht beim richtigen Namen genannt werden, ein ermüdender Körper, der nach schwerer Arbeit Pausen benötigt und Alkohol in rauhen Mengen nicht einfach so wegsteckt. Als dann auch noch Tote seinen Weg pflastern, mit denen er (leider) nichts zu tun hat, untersucht er Brisenburg genauer ... und seine dämonischen Charakterzüge kann auch ein menschlicher Körper nicht immer unterdrücken.

Zum Buch / zum Autor:

Stephan Russbült hat einen unnachahmlichen Sinn für Sarkasmus. Baazlabeth - obwohl Dämon und von daher eher nicht so nett - wächst einem sehr schnell ans Herz. Auch die anderen Charaktere, selbst die, die nur am Rande erwähnt werden, sind mit viel Liebe und Spaß an der Sache beschrieben. Man merkt, dass der Autor nicht einfach nur ein Buch auf den Markt bringen wollte, sondern sich viele Gedanken gemacht hat. Ich konnte mich von Anfang an in die Geschichte hineinversetzen und hatte meinen persönlichen Kinofilm vor dem inneren Auge. Und ich habe mehr als einmal laut lachen müssen über Baazi's schwarzen Humor und die diversen Begebenheiten, in die er hinein geschlittert ist.

Fazit:

Ein Buch, dass definitiv mehr als nur einmal von mir gelesen wird. Temporeich, fantasievoll und trotzdem spannend - eine sehr gelungene Mischung. Und die Moral von der Geschicht: Gut ist nicht immer gut und Böse nicht immer böse
 
 
 


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