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Marc Elsberg

BLACKOUT - Morgen ist es zu spät


 
»BLACKOUT - Morgen ist es zu spät« von Marc Elsberg


Besprochen von:
 
Adrian Maleska
Deine Wertung:
(3)

 
 
Ein Stromausfall in Italien zieht große Kreise. Nach und Nach fallen alle Kraftwerke in ganz Europa aus und damit entfallen urplötzlich die Bequemlichkeiten des Alltags, die wir als völlig normal erachten. Denn kein Strom bedeutet nicht nur den Zusammenbrauch der Kommunikation, den auf Telefone könnten wir verzichten, sondern auch aller anderen kritischen Infrastrukturen. Und so finden sich die Menschen in einer dunklen unwirtlichen Welt wieder, in der zu Leben es heißt Hunger, Krankheit und Entbehrungen aller Art erdulden zu müssen.

Den Geschehnissen auf der Spur ist, von der ersten Minute des Stromausfalls an, der italienische Programmierer Piero Manzano. Dank seiner Hackervergangenheit ist er gerüstet, die Ursachen des anhaltenden Stromausfalls aufzudecken. Er ist der Einzige, der die endgültige Katastrophe noch aufhalten kann, wäre es nur nicht so schwer mit seinen Erkenntnissen zu den zuständigen Funktionären der EU zu gelangen. Doch so einfach gibt er zum Glück nicht auf...


Fazit
Das Buch hat mich tatsächlich gut unterhalten, daher kann ich es jedem herzlichst empfehlen. Die Cyberattacke ist gut recherchiert und glaubwürdig. Der Autor hätte sich jedoch nicht so sehr auf der IT-Komponente ausruhen sollen.
Seltsam fand ich, dass darin gar keine Outdoor-Austattung erwähnt wurde (z.B. Lampen zum Aufkurbeln, Kampingausstattung), auch die allgegenwärtigen Solarpanele auf Einfamilienhäusern fanden keinerlei Beachtung - hätten das Düstere Szenario wohl etwas aufgehellt. Von Prepers, also Menschen die sich speziell auf so ein Weltuntergangsszenario vorbereiten, hat der Autor wohl noch nie etwas gehört, was schade ist.

So bleibt das Buch weit hinter den Möglichkeiten der Thematik zurück. Das macht das Buch zu einer lediglich seichten Unterhaltung, die von mir 3 Sterne erhält und dennoch des Lesens wert ist.
 
 
 


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