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Karen Mahoney

Iron Witch - Das Mädchen mit den magischen Tattoos


 
»Iron Witch - Das Mädchen mit den magischen Tattoos« von Karen Mahoney


Besprochen von:
 
Mystera
Deine Wertung:
(3)

 
 
Donna ist eine Außenseitern - ein Freak, wie viele ihrer ehemaligen Mitschülerinnen betonen würden. Sie trägt ihr leben Lang Handschuhe, die ihre Hände bis weit den Oberarm hinauf verdecken - angeblich wegen starker Verbrennungen, die sie sich in ihrer Jugend zugezogen haben soll. Der wahre Grund jedoch ist, dass sich ihre Arme Tätowierungen voller Magie aus Silber und Eisen hinaufziehen, die sie vor anderen verstecken muss. Diese Tätowierungen sind die Folge eines Angriff der Dunklen Elfen, bei dem sie ihren Vater verloren hat und gleichzeitig schwere Verletzungen davon trug. Als nun eines Tages die aus Faerie vertriebenen Dunklen Elfen zurückkehren und ihren besten Freund Navyn entführen, muss Donna sich entscheiden, wem sie wirklich vertrauen und wen sie in ihre Geheimnis einweihen kann.

"Iron Witch - das Mädchen mit den magischen Tattoos" von Karen Mahoney präsentiert sich als ein Fantasybuch, welches Größtenteils mit der Problematik einer Jugendlichen beschäftigt, die ihren Weg in unserer Welt zu finden sucht, obwohl sie so andersartig ist. Donna hat auf Grund einer Verletzung im Kindesalter durch das Schoßtier der dunklen Elfen eine schwere Verletzung an den armen Erhalten. Nur durch Maker, ein Mitglieder des Clans der Drachen - einem Alchemistenclan dem ihre Eltern angehören - kann sie ihre Arme noch bewegen. In diese hat er eine magische Tätowierung eingearbeitet, die aus Eisen und Silber besteht. Dadurch kann Donna ihre Hände normal bewegen, hat jedoch eine wesentlich größerere Kraft als sonst irgendein Mädchen in ihrem Alter. Um diesen Makel nicht erklären zu müssen und den Orden geheim zu halten, versteckt sie die Tätowierungen vor allen anderen. Auch vor ihrem besten und einzigen Freund Navyn, der immer treu zu ihr gestanden hat. Auf einer Feier, zu der sie dank Navyn gegangen ist, lernt Donna den jungen Xan (Alexander) kennen. Dies ist der erste Junge, den Donna wirklich interssant findet, zumal sie zu ihm eine unterschwellige Anziehung empfindet. Irgendetwas magisches haftet diesem Jungen an. Xan ergeht es ebenso und so verabreden sich die Beiden. Bei diesem Treffen kommt es zu einer Begegnung mit den Dunkelelfen und nun ist es an Donna, herauszufinden wer Xan wirklich ist und ob sie ihm und Navyn von ihrer wahren Geschichte erzählen kann. Das Ganze wird durch die Entführung Navyns noch untermauert und bekommt so eine höhere Dringlichkeit. Doch kann Donna sich auf dei beiden Jungen verlassen und wird ihr wirklich der Rücken durch die Alchemisten gestärkt?

Zu den Charakteren kann ich folgendes sagen:
Xan (Alexander) ist ein Junge, der viel in seinem Leben erlebt hat - jedoch nicht die Liebe seiner Eltern. Einen wirklichen Bezug zu anderen Menschen konnte er daher nie entwickeln. Allein zu Donna fühlt er sich angezogen und offenbart ihr daher später auch sein Geheimnis, da auch sie eines zu haben scheint.
Donna ist ein Mädchen, das nie wirklich viele Freunde gehabt hat - außer Navyn. Auf diesen konnte sie sich immer verlassen. Mit dem Geheimnis um ihre Arme muss sie schon seid frühester Kindheit leben. Bei einem Überfall der Elfen hat sie ihren Vater verloren und ihre Mutter mehr oder minder als Folgeerscheinung auch. Denn diese leidet unter einer Krankheit, die sie alles vergessen lässt. So wächst Donna bei ihrer Tante auf und wird von den Alchemisten des Clans nach einem Vorfall an der Schule durch Privatunterricht unterrichtet. In Xan sieht sie zum ersten Mal jemandem, den sie vielleicht in ihr Geheimnis einweihen kann. Bei Navyn hat sie Angst, dass er sie nicht verstehen könnte.
Maker ist der Alchemist, der Donnas Arme tätowiert hat und ihr dadurch die Bewegungsmöglichkeit wieder gegeben hat. Auch er wird eine durchaus wichtige Rolle in diesem Band spielen.
Navyn ist Donnas bester und einziger Freund. Jedoch sieht er in Donna wohl noch wesentlich mehr als sie in ihm und ist enstprächend eifersüchtig als Xan auf den Plan tritt. Wie er sich nun weiter einbringen wird, müsst ihr selber herausfinden. Auf jeden Fall ist er ein lustiger Charakter, der das ganze Buch ein wenig auflockert.
Die dunklen Elfen und ihre Königin sind eine Sache für sich. Sie sind vom Aussterben bedroht und können nie wieder zurück in ihre Heimat Faerie, da sie sich weigerten den Wegzoll zu zahlen. Sie sind die Feinde der Alchemisten und trachten nach dem Elixier des Lebens, welches sie über Donna zu erreichen versuchen.

Alles in Allem ist "Ironwitch - Das Mädchen mit den magischen Tattoos" ein Fantasyroman, in dem es eher um die Selbstfindung einer Jugendlichen geht, als um die magischen Tattoos, die ihre Arme ziehren. Andererseits ist die Geschichte um die Dunkelelfen und das Geheimnis von Xan und der Entstehung der Tattoos durchaus interessant geschrieben und vermag durchaus den Leser zu fesseln. Man sollte jedoch nicht mal all zu hohen Erwartungen an dieses Buch heran gehen.
 
 
 


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