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Darius Buechili

Chronik eines Grenzgängers 1
Lucys Verwandlung

  • Autor:Darius Buechili
  • Titel: Lucys Verwandlung
  • Serie:Chronik eines Grenzgängers 1
  • Genre:SF
  • Einband:Paperback
  • Verlag:Artegenium
  • Datum:28 April 2014
  • Preis:19,37 EUR

 
»Lucys Verwandlung« (Chronik eines Grenzgängers 1) von Darius Buechili


Besprochen von:
 
harakiri
Deine Wertung:
(3.5)

 
 
In einer Welt der Zukunft laufen die Uhren anders. Menschen tragen sog. Extender – die ihnen helfen, ihr Leben zu verlängern. Doch das ist manchen noch nicht genug. Sie wollen ewiges Leben. Lucy, deren Leben nun schon 129 Jahre zählt, sieht sich kurz vor dem Ende und lässt sich auf ein gewagtes Experiment ein: ihre biologischen Zellen sollen durch synthetisches Material ausgetauscht werden – und das so, dass sie hinterher noch immer dieselbe ist.
Ein guter Freund von ihr, Darius Buecheli, im früheren Leben Mechaniker Gero Schmidt, ist skeptisch, dass das Experiment gelingt. Doch trotz seiner Zweifel und Interventionen wird der Austausch gemacht. Doch wird Lucy am Ende wieder sie selbst sein? Was passiert mit ihren Erinnerungen und Gefühlen? Ein spannendes Abenteuer beginnt.

Nun, ich muss sagen, das war mein erstes komplexes Sci-Fi Buch, ich las bisher eher Dystopien und ich fand am Anfang nur sehr schwer in die Handlung. Die ersten Kapitel fand ich noch sehr flüssig und gut zu lesen. Wie Gero Schmidt mit dem (durchgeknallten?) Oberstleutnant zusammentrifft, der ihm dann wohl eine Kugel in den Kopf schießt. Leider wurde die Handlung dann etwas komplex und schwer nachzuvollziehen. Viele schwer zu lesende Namen, Dinge und Gegenstände trafen auf mein Laienhirn und machten mir das Weiterlesen etwas schwer.

Erst als Protagonistin Helen Fawkes auftauchte war ich gefangen. Die Journalistin wuchs mir im Laufe des Buches mit ihrer toughen Art immer mehr ans Herz.
Dennoch hat mir dieses Buch bestätigt, dass ich im gehobenen Sci-Fi-Genre nicht wirklich gut aufgehoben bin. Darius Buecheli kann hierfür aber nichts, seine Schreibweise ist, bis auf die vielen anspruchsvollen Ausdrücke, sehr flüssig und anschaulich. Bei den Autobahnen in Antrothopia hatte ich zum Beispiel das Bild von Blutkörperchen lebhaft vor Augen, denn so ungefähr beschreibt er die Strukturen.

Meine anfängliche Vermutung, Gero Schmidt betreffend, hat sich am Ende bewahrheitet und nun darf man gespannt sein, wie die Handlung in Teil zwei, das lt. Autorenaussage schon in Bearbeitung ist, fortschreitet. Dort werden dann sicher auch noch die kleinen ausstehenden Fragen, die sich am Ende dieses Buches ergeben, geklärt werden.

Fazit: Ich würde dieses Buch eher fortgeschrittenen Sci-Fi-Lesern empfehlen. Anfänger könnten hier leicht unter die Räder kommen und sich verzetteln.
 
 
 


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