Hyperdrive

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Hyperdrive

Beitragvon minkey » Sa 8. Dez 2012, 18:51

Auf Anregung von Hexodus, der gerade im 2. Band von Hyperdrive steckt, hier ein Thread zur Diskussion dieser SciFi-Reihe von Horus.

Wie immer die

Warnung

an alle Leser dieses Threads: Es wird hier über diese Reihe diskutiert, d.h. es wird hier zwangsläufig

gespoilert ohne Ende

und wenn ihr die Reihe noch lesen wollt (und das kann ich jedem SciFi-Fan nur empfehlen), dann solltet ihr hier

NICHT WEITERLESEN!!!

sondern hier anfangen: Hyperdrive Band 1

oder hier: Hyperdrive Sammelband 1-6
Zuletzt geändert von minkey am Do 13. Jun 2013, 17:30, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Hyperdrive

Beitragvon minkey » Sa 8. Dez 2012, 18:52

@Hexodus: Für Dich der Hinweis, dass ich bereits durch die ersten 4 Bände durch bin, Du bestimmst also sozusagen das Lesetempo, zumindest bis bzw. falls wir von weiteren Lesern was hören.
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Re: Hyperdrive

Beitragvon Hexodus » Sa 8. Dez 2012, 20:17

Ohja, dann können wir darüber schnacken. Minkey, wie Du schon auf Goodreads gesehen hast, habe ich für Band1 vier von fünf Punkten gegeben. Das ist entgegen Deinem Glauben eine sehr gute Wertung plus etwas Luft, die ich nach oben gelassen habe. Hier kann sich Horus noch steigern und wie ich ihn kenne, wird er das auch.

In Hyperdrive einzusteigen fiel mir leicht. Horus hat einen angenehmen Duktus angewandt, der sich flutschig liest und nur hier und da geht ein sprachlicher Knallfrosch hoch, der einem klar macht "oha, der Mann hat noch viel mehr drauf, wenn er nur will". Und ja, nach Ninragon wissen wir auch, welche Grourmet-Lesefeste Horus veranstalten kann. Dass das nicht jedem bekommt und so mancher sich überfordert fühlte, steht auf einem anderen Blatt. Horus hat jedenfalls daraus gelernt und sogleich in Hyperdrive angewendet. Für mich bot die Lektüre keinerlei Einstiegshürden. Sprachlich gekonnt und dennoch nicht überdosiert = Lesevergnügen mit Sahnehäubchen.

Und weil ich jetzt weg muss, mache ich es wie Horus und sage: "Dieser Text wird im nächsten Post fortgesetzt" :lol: :lol: :lol:
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Re: Hyperdrive

Beitragvon minkey » Sa 8. Dez 2012, 21:57

Hexodus hat geschrieben:Minkey, wie Du schon auf Goodreads gesehen hast, habe ich für Band1 vier von fünf Punkten gegeben. Das ist entgegen Deinem Glauben eine sehr gute Wertung plus etwas Luft, die ich nach oben gelassen habe.

Da hast Du mich falsch verstanden: Mir ist schon klar, dass 4 Sterne eine gute Wertung ist, ich hatte nur den Unterschied zu Ninragon gesehen, für das Du 5 Sterne gegeben hast. Also eben noch Luft nach oben, genau wie Du es hier auch schreibst.

Hexodus hat geschrieben:In Hyperdrive einzusteigen fiel mir leicht. Horus hat einen angenehmen Duktus angewandt, der sich flutschig liest und nur hier und da geht ein sprachlicher Knallfrosch hoch, der einem klar macht "oha, der Mann hat noch viel mehr drauf, wenn er nur will".

Geht mir exakt genauso: Es liest sich sehr angenehm weg und ist trotzdem intelligent geschrieben. Macht einfach Spass und ist einerseits von der Schreibe her ganz anders als Ninragon, andererseits merkt man immer mal wieder, das es eben doch der gleiche Autor ist.

Hexodus hat geschrieben:Und ja, nach Ninragon wissen wir auch, welche Grourmet-Lesefeste Horus veranstalten kann. Dass das nicht jedem bekommt und so mancher sich überfordert fühlte, steht auf einem anderen Blatt. Horus hat jedenfalls daraus gelernt und sogleich in Hyperdrive angewendet.

Als fleissiger Leser von Horus Blog weiß ich, dass Hyperdrive das ältere Werk ist. Hyperdrive ist wohl tatsächlich das erste, was Horus nach den Comics geschrieben hat. Sein Agent oder die Verlage, keine Ahnung, gaben wohl dann die Rückmeldung, dass SciFi sowieso unverkäuflich ist und daraufhin ist wohl Ninragon entstanden. Hyperdrive hat er aber zur jetzigen Veröffentlichung noch mal umgearbeitet. In diesem Sinne ist es also sowohl vor als auch nach Ninragon entstanden. Ich vermute, dass die andere Schreibe zum einen daran liegt, dass es das ältere Werk ist und zum anderen daran, dass Ninragon literarisch viel ambitionierter ist. Für Hyperdrive ist es auch gut, dass es sprachlich anspruchsloser ist als Ninragon finde ich, da ja die Welten in Hyperdrive sehr viel komplexer sind, als in Ninragon. Wenn das gleichzeitig auch noch sprachlich fordernd wäre, würde man wahrscheinlich die Leser abhängen. So wie es jetzt ist, habe ich selbst mit den komplexen politischen, sozialen und technischen Gegebenheiten eigentlich keine Einstiegsprobleme gehabt. Ok, am Anfang ein paar viele neue Begriffe, aber einfach drüber weggelesen. Aber dennoch: der eigentliche 'Star' von Hyperdrive ist für mich dieses komplexe Weltgefüge.

Hexodus hat geschrieben:Und weil ich jetzt weg muss, mache ich es wie Horus und sage: "Dieser Text wird im nächsten Post fortgesetzt" :lol: :lol: :lol:

Na, dann will ich jetzt auch nicht zu viel vorweggreifen. Nur so viel, da Du gerade im zweiten Band dran bist: Das war für mich bisher der schwächste Band, einfach weil er mir zu weit von der Hauptgeschichte weg war. Wobei schwach das falsche Wort ist und es auch dort viele Sachen gab, die mir gefallen haben. Wie geht Dir das?

Aber: Hyperdrive und Ninragon sind trotz des gleichen Autors für mich sehr unterschiedlich:

Hyperdrive ist für mich hervorragende Unterhaltung: eine fesselnde Geschichte mit komplexem Hintergrund, interessanten Charakteren (Walser und Giebra sind meine Favoriten), die einfach Spass macht beim Lesen.

Ninragon hingegen ist so heftig, gerade in den Schlachten, dass es zum Teil wirklich zermürbend ist. Es ist, als hätte man selbst gekämpft. (Ok, so weit hast Du Ninragon noch nicht gelesen, glaube ich). Eine heftige Leseerfahrung, gerade das Ende des 2.Bandes und der gesamte dritte Band. Und Ninragon hat tatsächlich sprachlich derart gelungene Stellen, dass ich gerne Schlüsselszenen erneut lese und sie beim mehrfachen Lesen sogar immer besser finde. Diese Qualität finde ich nur selten bei Büchern. Hyperdrive funktioniert da anders, die Dialoge sind zum Teil sehr gelungen, sehr plastisch, gerade die Dialoge mit Beteiligung von Walser, die einfachere Sprache führt da zu sehr klaren Bildern, finde ich. Wobei die Dialoge zum Teil so hintersinnig sind, dass man da schon wieder genug mit zu tun hat. Aber das kann man andererseits leichter 'überlesen', als eine anspruchsvolle Sprache.
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Re: Hyperdrive

Beitragvon Horus W. Odenthal » So 9. Dez 2012, 20:32

Hallo, da bin ich. Hallo an alle die sich dieser Leserunde anschließen oder nur als Zaungäste teilnehmen.
Minkey hat Recht.
Ich habe "Hyperdrive" als ersten Prosatext nach den Comics geschrieben.
Aber ich habe ihn auch nach "Ninragon" gehörig überarbeitet. Sowohl vor dem Lektorat und dann auch nach den Anmerkungen und Ratschlägen meines Lektors. Ich habe zum Teil einfach geglättet, Sätze klarer und kürzer gemacht. Dialoge knackiger, simpler, mehr wie man spricht. Wäre schlecht, wenn ich in der ganzen Zeit nicht etwas über schrieben gelernt hätte.
Ganze Teile rausgenommen. Zusätzliche Szenen geschrieben um das Ganze zu verbinden. Timelines umgestellt. Die erste Fassung war weniger klar. Gleicher Stil, aber etwas komplizierte Struktur.
Tatsächlich ist Hyperdrive also vor und nach Ninragon.
Aber das Thema gibt eben den Stil vor. "Hyperdrive" forderte diesen Stil, "Ninragon" einen anderen.
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Re: Hyperdrive

Beitragvon Hexodus » Mi 19. Dez 2012, 11:11

So, Band 2 ist auch durch und ist an der interessantesten Stelle abgebrochen worden. Die Stelle kommt umso überraschender, da ich das Glossar nicht im Kopf hatte, das fast ein drittel des Ebook-Inhalts füllt.

Minkey, man muss ja auch nicht gleich im ersten Band das ganze Pulver verschießen, das ist auch mir klar. Es muss immer Raum für weitere Entwicklung geben und dem ist gut so. Wirklich interessant, was Du über die Reihenfolge erzählt hast. Dass Horus das nochmals überarbeitet hat, spricht für ihn als Autor. Es muss auch schwer sein, sein altes Geschreibsel nicht zu korrigieren. Die meisten Autoren würden ihre Bücher am liebsten nochmals schreiben, weil sie sich mit jedem Buch weiter entwickeln.

Gleich im Vorab möchte ich klarstellen, dass ich Hyperdrive mag, jedoch neben einigem Lob auch eine solide Portion Kritik mitgebracht habe, obwohl diese auf einem sehr hohem Niveau. Horus ist als Autor zu gut, als dass wir uns über Basics unterhalten müssten. Sein schriftstellerisches Können ist überragend. In dieser Hinsicht kann sich so mancher Kollege bei ihm etwas abschauen.

Das Setting von Hyperdrive, zumindest im ersten Band, erinnet mich an Herberts Dune und zugleich auch an Tatooine im Star-Wars-Universum. So fühlt man sich schon wohlig geborgen und kann fröhlich weiter lesen. So macht es Horus auch in dieser Hinsicht leicht in die Geschichte einzusteigen.
Das Nomadenfolk, das aus ritualisierten Gründen nicht gegen die Invasoren vorgehen wollte, sorgt für gehörig Spannung. Die Invasoren selber sind uns offenbar am ähnlichsten und das widerum bringt noch mehr Würze, denn schließlich sehen wir uns selber am liebsten als Wohltäter denn als üble Genossen. Aber das klassische Böse sind sie nicht. Man kann ihre imperialistischen Motive durchaus nachvollziehen. So hat jede Partei ihre eigene Motivation für die Handlung. Das ist gut und auch im bestem Stile erzählt, nur mir persönlich zu ausgewogen. So würde man in einem Computerspiel die einzelnen Parteien vorstellen, um dem Spieler die Möglichkeit zu geben sich für eine Seite zu entscheiden. So ist man gegen niemanden als den Bösen eingenommen. Die Handlung verliert dadurch einen Motivationsfaktor, weil die Waagschale sich nicht zu einer Seite neigt, so dass man innerlich sich eindeutig hinter den Helden und gegen die Invasoren stellen kann und dem gerechten Kampf entgegen fiebert. Er will den Planeten befreien, ja warum nicht. Muss das sein? Eigentlich nicht, denn die Invasoren sind zivilisiert. Ihr einziges großes Vergehen ist ihr architektonisches Unvermögen, das die Landschaft verschandelt. Wohl so eine Art spaciger Bauhausstil. Zweckdienlich aber alles andere als hübsch anzusehen.

Die Charaktere sind überzeugend und lebensnahe geschildert und in meinen Augen das eigentliche Highlight von Hyperdrive. Man möchte wissen, was sie erleben und wie es mit ihnen und ihren Zielen voran geht. So heftet man sich als Leser an deren Rockzipfel und kann sich in dieser Welt spazieren tragen lassen. Somit ist mir klar, dass es um diesen Aspekt geht und zumindest für mich den Ausschlag gibt, weiter zu lesen, um mehr zu erfahren.

Ich würde gerne von Minkey erfahren wollen, wie er Hyperdrive findet. Bestimmt bekomme ich für meine unverblümte Rede jetzt was auf die Ohren ... oder um die Ohren gehauen :lol:
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Re: Hyperdrive

Beitragvon minkey » Mi 19. Dez 2012, 11:34

Hexodus hat geschrieben:Ich würde gerne von Minkey erfahren wollen, wie er Hyperdrive findet. Bestimmt bekomme ich für meine unverblümte Rede jetzt was auf die Ohren ... oder um die Ohren gehauen :lol:


Ach was, wir sind doch alle nur subjektive Leser und urteilen nach dem eigenen Geschmack, wie soll es auch anders gehen?

Über das, was einigermaßen objektiv beurteilbar ist, nämlich die Sprache, sind wir uns ja eh einig.

Was den Inhalt angeht. Ok, da habe ich jetzt natürlich wieder 2 Bände Vorsprung und weiß einfach mehr. Jedenfalls: Mir gefällt gerade dieser ausgewogene Anfang in Band 1. Ob bewusst oder unbewusst: Die UON ist doch eine Mischung aus unserer UNO und der USA im Sinne einer Weltpolizei. Wir sind also im politischen Sinne ziemlich nah an der UON dran. Das Völkchen, dass Du als Nomaden bezeichnest (Du bist hier noch nicht weit genug), ist ein ganz anderer Aspekt von uns selbst, genauso wie Baijaku (philosphisch/kulturell) und Kronos (Egoismus, Macht) und die Antrochora (Freies Denken, vielleicht eine Art Anarchie) das sind.

In dem Sinne kann es kein Gut/Böse geben, es sind alles Teile unserer Welt, unseres Ichs. Und ich finde es gerade gut, dass man in Walser, der ja, wenn man die üblichen Erzählklischees nimmt, das personifizierte Böse sein müsste, eben nicht nur das Böse sieht. Er könnte genauso gut auf der anderen Seite stehen. Genauso wie Dugan das könnte. Ob sich das im Laufe der weiteren Geschichte ändert, weiß ich noch nicht.

Jedenfalls: Du bist bei Band 2 noch zu früh. Der Konflikt verdichtet sich, die Hintergründe werden klarer und ja, man ergreift immer mehr Partei für eine Seite.

Aber was ich als eine Schwäche von Hyperdrive sehe: Der Ausflug nach Kronos in Band 2. Dadurch mag zwar Sam Bs Hintergrund ausgeleuchtet werden und ich bin mir nach Ninragon sicher, dass das Ganze einem großen Masterplan folgen wird (ob intuitiv entstanden oder nicht), aber: Es lenkt von dem eigentlichen Plot ab: Walser, Dugan, Kaitar, Giebra geraten zu lange im Hintergrund. Kronos fühlt sich für mich wie ein unnötiger Umweg an. Müssen wir wirklich erst nach Kronos? Ich habe doch Baijaku gebucht! Band 3 und 4 gefallen mir da wieder viel besser, auch wenn der Kronos-Band für sich nicht wirklich schlecht ist, er hat mit dem Hauptplot nur sehr wenig zu tun.

In diesem Sinne komme ich zu einer ähnlichen Kritik wie Du: Es dauert lange, bis man auf Seiten von Sam B., Giebra und Co landet, erst im Laufe des dritten, vielleicht sogar erst vierten Bandes, bin mir da nicht sicher, müsste nachschlagen. Das liegt meines Erachtens aber vor allem am Umweg über Kronos.

@Horus: Und wo bleibt Band 5?
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Re: Hyperdrive

Beitragvon Hexodus » Do 20. Dez 2012, 23:36

Interessanterweise sind wir uns im Einschätzen des Kronos-Intermezzos einig. Das nimmt im zweiten Band soviel Raum ein, das ich das als den Haupthandlungsstrang gesehen habe und dann sehr irritiert war, als sich Sam einfach auf und davon macht. Dabei schrie alles in mir"Dreh Dich doch um und zeig es diesen Drecksäcken, schließlich willst Du ja die Heldin sein!". Doch diesen Gefällen Tat sie mir nicht und ich hing für eine Weile motivationslos herum und habe die Lektüre fast abgebrochen. Solche scheinbaren Deadends kann man u.U. In Romanen verwenden, doch in einer Heftserie(ich nenne das aus dem Fehlen eines anderen Begriffs heraus so) ist das gefährlich, denn die Motivation muss ausreichen auch noch das nächste Band zu lesen. Gerad am Anfang sind die Parteien noch nicht ergriffen und die Lesesucht noch nicht entfacht...
Danach wurde es zum Glück wieder schnell interessant. Und wenn Du sagst, dass auf mich im Band 3-4 tolles erwartet, werde ich mir die Bände nicht entgehen lassen. Ein Gutes hat das Heftromanformat, man kann sich immer zwischendurch für ein Heft entscheiden ;) Einer geht immer noch nei!

Minkey, welche sf-Autoren gehören zu Deinen Favoriten? Das frage ich, um verstehen zu können, was Dich geprägt hat. Was ist es, das Sf für Dich bedeutet und was ist überhaupt gute Sf für Dich?
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Re: Hyperdrive

Beitragvon minkey » Fr 21. Dez 2012, 10:48

Ich bin jetzt durch Band 5 durch. Der beste bisher. :-)
Heute gab es mal wieder eine Rezension bei Amazon zu Band 1: 1 Stern, da nur Schachtelsätze, ausschweifende Formulierungen und unaussprechliche Namen. Ja, so unterschiedlicher Meinung kann man wohl sein.

Was SF-Literatur angeht, erwischt Du mich auf dem falschen Fuss. Tatsächlich ist SF etwas, dass ich hautpsächlich aus Filmen und Serien kenne und ich denke, es geht vielen so. Das reicht von Trash wie Blakes Seven (alte englische SF bei dem jeder Planet, vermutlich wegen fehlenden Budgets, aussah wie englische Kuhwiese) und Raumschiff Orion (mit dem aus einem Bügeleisen gebasteltem 'Overkill") über natürlich Star Treck, Star Wars, Alien etc. zu Firefly. Gelesen habe ich da viel weniger und irgendwie zog es mich vor allem immer zu Kurzgeschichten. Da allen voran Stanislaw Lem (Trurl und Klapauzius sind immer wieder klasse), aber auch Fredric Brown (kennt den noch jemand? Habe mir den Sammelband "from these ashes") zugelegt. Und früher diverse Sachen für Kinder (da gab es einiges bei Boje). Perry Rhodan, Bradbury, Asimov und Co hingegen sind weitgehend an mir vorbeigegangen. Vielleicht hole ich das irgendwann mal nach.

Und wie sieht es bei Dir aus?
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Re: Hyperdrive

Beitragvon Hexodus » Mi 26. Dez 2012, 21:22

Mit dem Anschneiden diesen Themas habe ich einen großen Brocken ins Rollen gebracht, den zu betrachten es sich in einem eigenen Thread lohnt. Ich setze den Link und wir schauen nachdem wir uns ausgesprochen haben mit neuen Einsichten zu unseren SF-Hintergründen zurück, um das auf Hyperdrive anzuwenden *Indianerehrenwort-schwör*
Minkey, vielleicht kannst Du Deine Passagen mit herüber portieren, dann quatsche wir weiter. Auch Horus ist herzlichst eingeladen, uns seinen SF-Horizont zu eröffnen (bin da schon etwas neugierig). Ich lade auch unseren Haus und Hof Sciencefictionlogen Flavius hinzu.

http://www.fantasybuch.de/forum/viewtopic.php?f=1&t=286
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