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Brooks, Terry

Shannara 1
Shannara 1: Das Schwert von Shannara


 
»Shannara 1: Das Schwert von Shannara« (Shannara 1) von Brooks, Terry


Besprochen von:
 
Jörg Herberg
Deine Wertung:
(4.5)

 
 
Shea Ohmsford ist ein Bewohner des Südlandes. Er wächst
bei seinem Ziehvater und seinem Adoptivbruder Flick in Shady-Vale auf. Seine
Unbekümmertheit ist mit einem Schlag zu Ende, als der dunkle Wanderer
zwischen den Weltteilen Allanon auftaucht. Shea ist der letzte Abkömmling
des Elfenhauses Shannara, das gegen den bösen Herrscher Bronan das
Schwert von Shannara führen kann. Allanon verläßt Shady-Vale
schnell wieder und hinterläßt Shea aber zu seinem Schutz Elfensteine,
die nur er gebrauchen könne. Shea wird nun zu einem Gejagten der dunklen
Mächte. So fliehen er und Flick aus dem Südland heraus. Unterwegs
ergibt sich nach und nach eine Abenteuergruppe, der auch noch zwei reinrassige
Elfen, der Zwerg Höndel, der Prinz von Leah (der beste Freund Sheas),
der Prinz von Tyris und Allanon angehören. Das Ziel der Gruppe ist
Paranor, die alte Druidenburg, in der das Schwert von Shannara aufbewahrt
wird.
Die Reise nach dort ist für die Gruppe aber alles andere als ein Wochenendausflug...

Terry Brooks ist einer der amerikanischen Altmeister der Fantasy.
Der Shannara Zyklus, der auch heute noch fortgeführt wird, ist bereist
Ende der 70er/ Anfang der 80er Jahre entstanden. Neben diesen episch breiten
Werk ist von Brooks auch noch einen Kurzzyklus humoristischer Fantasy in
Deutschland erschienen, in dem es um ein etwas schräges Königreich
geht.
Endlich eine Neuauflage der Herrn der Ringe... Nein doch nicht. Als
ich wieder einmal in den Genuß kommen durfte, dieses Buch zu lesen,
mußte ich unweigerlich wieder einmal an Frodo und sein Abenteuer
um den Ring denken. Wer den Herrn der Ringe mochte, wird also unweigerlich
auch diese Buch mögen. Stil und Dramaturgie sind jedenfalls stark
an Tolkien angelehnt. Hierbei habe ich aber immer noch das Gefühl,
daß dieses Buch sich besser und flüssiger liest, als Tolkiens
Werke. Hier hat man es mit Beschreibungen der Charaktere zu tun, die einen
fast immer mitfühlen lassen. Ich selbst habe zum Beispiel schon Herzrasen
bekommen, als Shea in einer Szene nur knapp den Häschern des bösen
Bronan entkommt.Auch die Beschreibung der verschieden Rassen, wie Zwerge,
Elfen oder Trolle machen die Figuren sehr lebendig.
Um negative Seiten an dem Buch zu entdecken, mußte ich schon
sehr lange in mich gehen. Eigentlich gab es fast keine, außer
vielleicht die Darstellung der Person Allanons. Diese war meiner Meinung
nach doch etwas zu perfekt dargestellt. Immer zu Stelle, wenn man ihn
braucht und ohne ihn geht eigentlich nichts so recht. Aber darüber
kann man hinwegsehen.
Fazit: Wer den Herrn der Ringe gelesen hat und diesen gemocht hat,
für den ist der Shannara-Zyklus eigentlich ein muß. Gute,
kurzweilige Fantasy die einen wirklich zu fesseln versteht. Sprachlich
hierbei aber besser als das große Vorbild, so daß man durchaus
an einem Abend nicht mehr ganz weiß, wann eigentlich Schluß
sein sollte (meistens wenn das Buch fertig ist).
Diese Begeisterung spiegelt sich natürlich auch in der Note für
dieses Buch wieder. Eine sehr gute 9 auf der Skala von 1 bis 10.
Aber die Tendenz geht dabei schon merklich Richtung perfektes Buch zur
perfekten Unterhaltung.
 
 
 


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